Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn

Unmoralisch, listig, lustig – Elterntricks, die garantiert funktionieren!

Johannes Hayers und Felix Achterwinter haben die besten Erziehungstricks von ganz normalen Eltern gesammelt.

Es sind garantiert keine Tipps, wie sie in Lehrbücher stehen oder die Sie in Erziehungsratgeber lesen können.Es zeigt ganz unterhaltsam und auf originelle Art, dass die besten Erziehungstipp nicht in Bücher zu finden sind, sondern ganz intuitiv zustande kommen.Ich denke einige Tricks sind vielleicht nicht zur Nachahmung empfohlen und die Autoren machen auch kein Hehl daraus, dass einige dieser Tricks gewaltig nach hinten losgehen können, auch wenn es im Moment scheint, als hätten sie super funktioniert…Aber wenn sie keinen Ratgeber suchen, sondern Unterhaltungslektüre, dann sind Sie hier genau richtig!

Die Art wie die Autoren die Tricks präsentieren ist zu brüllen komisch! Ihr lockerer und unterhaltsamer Schreibstil hat mir dabei besonders gut gefallen. Aber auch die originellen Trick-Überschriften, die Zeichnungen und kleine Spielereien.Langeweile kommt garantiert nicht auf. „Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn!“ ist kurzweilige Lektüre, die zu lesen, sich auf jeden Fall lohnt.

Bei Exlibris oder Weltbild für 14.90 Fr zu kaufen.

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Legasthenie (ein Dokumentarfilm)

Als ich die Gewissheit hatte, dass mein Sohn auch Legastheniker ist, habe ich begonnen Bücher und Dokumentationen zu suchen und zu „verschlingen“. Mit  „Legasthenie“ ein artfilm.ch fand ich ein Bijoux.

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Was für uns auch äusserst positiv war: die Doku ist mehrheitlich in Italienisch gesprochen und deutsch untertitelt. Somit haben wir einen wunderbaren Aufklärungsfilm für meinen Mann und mich gefunden. Er ist für 45 CHF hier zu bestellen.

Legasthenie ist nicht eine Krankheit, sondern ein Anders-sein, ein anderes „funktionieren“ im Gegensatz zur Mehrheit der Menschheit, im Positiven gesehen eine Individualität. Der Film erzählt von dieser Besonderheit legasthenischer Kinder und Erwachsener, ihrer Konfrontation mit dem sich „anders fühlen“, mit dem Umgang von Diskrepanzen welche für Legastheniker bezeichnend sind.
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Verschiedene Betrachtungsweisen wie die des legasthenen Schriftstellers Peter Bichsel, des Kinderarztes Andrea Wechsler (selber Legastheniker), Ron D. Davis, und andern Betroffenen…

Sehr sehenswert!

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Il Bibliomotocarro

Zum heutigen „Welttag des Buches“, habe ich flogende Geschichte gefunden:

Antonio La Cava, war 42 Jahre Grundschullehrer in einem kleinen Dörfchen in der Basilicata, im Süden Italiens.Er kaufte nach seiner Pensionierung eine so genannte „Ape“ (Biene), baute sie um, füllte sie randvoll mit Büchern und nannte sie liebevoll: „Bibliomotocarro“.

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Jeden Samstag fährt nun Antonio mit seiner „ambulanten Bibliothek“ durch die Dörfer der Basilicata und kündet sich mit dem Sound einer Orgel an. Die Kinder erwarten ihn meist jedoch bereits auf den „Piazzas“.Es sind etwa 700 Bücher, die es zu entdecken und zu lesen gibt.Er schafft eine magische Atmosphäre, wenn die Kinder alle mit Bücher in der Hand auf einer Stufe sitzen und lesen.Bevor er aufbricht in ein anderes Dörfchen, öffnet Antonio sein „libro bianco“ (weisses Buch) und schreibt die Eindrücke, Gedanken und Gefühle der Kinder auf.Jeden Monat fährt Antonio um die 500 Kilometer durch die Basilicata und überträgt schon den Kleinsten die Leidenschaft für das Lesen.

Ich fand das eine schöne Geschichte, die in die (manchmal versteckte) Schönheit von Süditalien passt….

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Chalandamarz

Was für die Unterländer die Fasnacht bedeutet, ist für die Engadiner der „Chalandamarz“. Der „Chalandamarz“ ist ein alter Brauch des romanischsprachigen Teils der Schweiz, der am 1. März jedes Jahres gefeiert wird (chalanda = erster Tag des Monats, marz= März). Er stammt noch aus der Zeit, als das damalige Rätien Provinz des Römischen Reiches war. Er dient dazu, den Winter auszutreiben und den Frühling ein zu läuten. Chalandamarz wird in verschiedenen romanischsprachigen Gebieten des Kantons Graubünden gefeiert, so im Engadin, im Val Müstair, im Oberhalbstein und im Albulatal. Eine prominente Darstellung des Brauchs machte der Künstler Alois Carigiet im Bilderbuch Schellenursli (Uorsin). Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom Schellenursli, der im Schneetreiben ganz alleine auf der Alp die grösste Kuhglocke holen will, um beim „Chalandamarz“-Umzug an vorderster Stelle mit marschieren zu können. Dieses Buch steht auch heute noch in meinem Bücherregal und in Graubünden gibt es bestimmt kein einziges Kind, dass diese Geschichte nicht kennt!
Die Ausprägung des Brauchtums ist jedoch von Dorf zu Dorf verschieden. Es gibt Dörfer, in denen die Mädchen nicht mitmachen dürfen und der Brauch in Bubenhänden ist. In meinem Heimatdörfchen Silvaplana sind die kleineren Mädchen, sowie die Jungen :“Kühe“. Sie haben alle eine Glocke oder Schelle – die „Plumpas“ – um und auf ihren Mützen selbstgemachte Blumen.Die „Flurs“. Die Schüler(innen) der Oberstufe, sind die „Sennen und Senninen“ und dürfen sich in den traditionellen Engadinertrachten kleiden. Diese Trachten wiederum gelten mitunter als schönste in der ganzen Schweiz.
Morgens früh, treffen sich alle Kinder und ziehen mit lauten Glockengetöse durch das ganze Dorf; von Haus zu Haus und singen in kurzen Abständen ihre fröhlichen Lieder. Gleichzeitig sammeln die „Hirten“ das Geld für die Klassenkasse und den späteren „Ballin“. Nach getaner Arbeit nämlich, findet abends in der Schulhausaula der „Ballin“ statt.
Die Kinder tanzen und feiern bis in die Nacht hinein. Die grossen Sennen dürfen nur an diesem Abend ausnahmsweise Pfeife rauchen und die Musik der „Engadinerländlerfründa“ spielt nur für sie. Einzelne Schulklassen unterhalten zwischendurch das Publikum mit diversen Vorführungen. Zu essen gibt es traditionell Wienerli mit Brot und zum Dessert gekochte Maroni mit Rahm.
Beendet wird der Ballin ein letztes Mal mit dem Lied: „Chalandamarz“

 

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Urlaub!

Wir sind dann mal weg!
Wie jedes Jahr fahren wir zu den Eltern, Schwestern, Schwäger, Nichten, Neffen, Onkeln, Tanten, Cousins Cousinen, Cocousinen und Cococousinen von meinem Mann…
Hier plantschen meine Männer am Meer und geniessen die Hitze.
Ich ziehe mich zurück und geniesse meine Bücher, die ich endlich in Ruhe lesen darf.
Gemeinsam machen wir Ausflüge und essen sehr viel Eis, Lasagne und Pasta und feiern Feste…Wie das halt so ist im Süden mit der Dolce Vita!
Tropea ist ein Ort an der italienischen Mittelmeerküste und liegt in der Region Calabrien in der Provinz Vibo Valentia mit 6725 Einwohnern. Der Ort besitzt eine mittelalterliche Atmosphäre, ein besonderes Flair.
Der Ort liegt auf einem ca. 40 m hohen Felsen am tyrrhenischen Meer. Von der Altstadt aus hat man einen guten Blick auf den feinsandigen, teilweise mit Felsen durchzogenen Strand und das Meer. Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zur Vulkaninsel Stromboli und den anderen liparischen Inseln. Unweit des Zentrums befindet sich die auf einem Felsen gelegene Wallfahrtskirche Santa Maria dell’Isola.
Südlich von Tropea befindet sich der berühmte Aussichtspunkt Capo Vaticano.
Wallfahrtskirche Santa Maria dell’Isola.


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Davos

So, wir machen dann mal ein verlängertes Wochenende bei Oma und Opa in Davos.
Ab Dienstag geht es wieder weiter hier….
Die Landschaft Davos (in der Ortsmundart Tafaas [ta?fa?s], rätoromanisch Tavau, Tavo, italienisch Tavate) umfasst beinah das gesamte Landwassertal im Schweizer Kanton Graubünden. Die politische Gemeinde mit zahlreichen Siedlungen besteht aus den sechs Abteilungen Davos Dorf, Davos Platz, Frauenkirch, Glaris und Monstein und Wiesen; sie bildet allein den Kreis Davos des Bezirks Prättigau/Davos. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Davos zu einem bekannten Luftkurort und Wintersportgebiet; die Bevölkerung stieg von 1680 Einwohnern im Jahre 1850 auf über 11’000 im Jahre 1930 an.

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Frohe Ostern

So, Anfangs Woche ist es soweit. Giosuè und Gioele beziehen vier „Jokertage“ und wir machen Vor-Osterurlaub in Deutschland.
Dort werden wir meine liebe Verwandtschaft besuchen und unsere Seelen baumeln lassen.
Mein Mann wird mit meinem Onkel auf Schiessplätzen und Parcours unterwegs sein und wird versuchen seine Bogen-Schiesskünste zu verfeinern.
Ich glaube, der 15-fache deutsche Meiser im Bogenschiessen, wird ihm den einen oder andern Kniff noch beibringen können.
Meine Jungs freuen sich auf eierfärben und Fussball mit den vielen Cousins… und ich freue mich einfach, meine Kindheitserinnerungen aufzufrischen und meineguten Freunden Stefan und Joachim wieder zu sehen!
Euch allen wünsche ich vorab ein gesegnetes Osterfest!
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